Planung und Installation unserer Gartenbewässerung mit dem Gardena Bewässerungssystem

Teichbau, Koi und Garten

Planung und Installation unserer Gartenbewässerung mit dem Gardena Bewässerungssystem

Da wir einen Rasenmähroboter in Betrieb haben, der sich um die ständige Rasenpflege in Form des Mähens kümmert, können wir keine normalen Rasensprenger mit im Garten herumliegenden Schläuchen zur Bewässerung verwenden. Wir müssten die Rasenmähzeiten immer genau abstimmen und nur dann Schläuche auslegen und sprengen wenn nicht gemäht wird, damit kein Wasserschlauch unter den Mäher kommt. Unsere Mähzeiten sind aber täglich zu ganz unterschiedlichen Zeiten eingestellt, damit der Mähroboter zusätzlich noch als Reiherabwehr für unseren Koiteich fungiert (Fischreiher sind schlau und würden sich regelmäßige Mähzeiten merken und nur dann kommen, wenn der Mähroboter nicht fährt). Dass der Mähroboter als Fischreiherabwehr gut funktioniert haben wir letztes Jahr gemerkt, da der Fischreiher pünktlich eine Woche nach Außerbetriebnahme (Einwinterung) unseres Mähroboters zugeschlagen hat und sich vorher die ganze Saison nicht blicken lassen hat.

Deshalb dachten wir uns, dass wir uns mal mit dem Gardena Bewässerungssystem beschäftigen, bei welchem die Wasserleitungen unterirdisch verlegt und die Rasensprenger im Boden versenkt sind, so dass der Mähroboter allzeit freie Bahn hat. Wie wir unser Bewässerungssystem geplant haben, welche Möglichkeiten es gibt, Vor- und Nachteile, sowie unsere Installation werden wir in diesem Beitrag ausführlich erklären. Dabei zeigen wir auch, welche Planungshilfen wir verwendet haben und natürlich werden wir auch die bei uns eingesetzten unterschiedlichen Sprenger und Materialien für den Nachbau verlinken.

Idee und Planung des Bewässerungssystems

Wie wir grundsätzlich auf die Idee gekommen sind uns das Gardena Bewässerungssystem zuzulegen, wurde oben ja bereits erklärt. Bei der Planung ist es besonders wichtig, dass das Bewässerungssystem genau geplant und umgesetzt wird. Die Sprenger müssen so geplant und installiert werden, dass jede Ecke Wasser bekommt, damit keine trockenen braunen Stellen an ungewässerten Ecken entstehen.

Als erstes muss also ein Grundriss vom gesamten Garten (zumindest von allen zu bewässernden Stellen) angefertigt werden. Dabei ist es wichtig die Bereiche wirklich auszumessen, da die unterschiedlichen erhältlichen Sprenger jeweils bestimmte Reichweiten haben und es ohne Maße nicht möglich ist, die Bewässerung vernünftig zu planen. Für die grundsätzlichen Maße haben wir vorerst eine Skizze mit Zettel und Stift erstellt und zum Ausmessen der Entfernungen haben wir ein 30 Meter langes Rollmaßband*(Werbung) und diesem Laser Entfernungsmesser*(Werbung) verwendet.

Bosch PLR 50 C Laser Entfernungsmesser

Das Teil ist generell einfach Gold wert, nicht nur für dieses Projekt. Als alles vermessen und skizziert war, konnte es mit der Bewässerungsplanung losgehen.

Ein gutes Tool für die Planung ist der Gardena Gartenplaner, welchen Ihr unter der Seite https://www.gardena.com/de/gartenmagazin/my-garden/sprinklersystem-planer/ findet. Hier haben wir unseren Garten dann Maßstabsgetreu angelegt und anschließend über den Button Sprinklerplan an der linken Seite unsere Bewässerung geplant. Hier mal Beispielbilder unserer Planung (beachte, wir haben das Bewässerungssystem installiert bevor wir den Teich gebaut haben. Deswegen ist der Teich in der Planung nicht aufgeführt):

Planung des Bewässerungssystems im Gardena Sprinklerplaner

Im oberen Bild ist der hintere Gartenbereich mit einer Pumpe geplant und der vordere Gartenbereich mit einer zweiten Pumpe. Deshalb die Aufteilung in zwei Planungsbilder.

Planung des Bewässerungssystems im Gardena Sprinklerplaner

Man kann in dem Sprinklerplaner die Bewässerung automatisch planen lassen, was bei uns allerdings irgendwie nicht so gut funktioniert hat (das Ergebnis war etwas umständlicher als wenn man es selber plant), oder man kann sie auch manuell selber planen. Wir haben die automatische Planung aktiviert und anschließend alles so verändert, dass es für uns gepasst hat. An manchen Stellen fanden wir die vom Planer vorgeschlagenen Sprenger nicht so praktisch wie einen anderen und haben diesen dann in der Planung angepasst. Eine richtig gute Hilfe war für uns im Vorfeld die Broschüre „Clever bewässern mit System“ von Gardena, welche man sich hier herunterladen kann: https://www.gardena.com/de/service/downloads/gardena-kataloge/ . Hier wird alles von Grund auf erklärt, verschiedene Möglichkeiten der Bewässerung und auch die Installation erklärt. Darüber hinaus wird auch auf Automatisierungsmöglichkeiten eingegangen. Außerdem gibt es super Übersichten über die verschiedenen Regner und ihre Reichweiten, sowie Erklärungen zu allen Grundlagen, die man bei der Planung berücksichtigen sollte z. B. die erforderliche Pumpleistung für den Einsatz mehrerer verschiedenen Sprenger in Form des Anschlusswerts und Erläuterungen zur Ermittlung des eigenen Anschlusswerts. Dieser Wert ist wichtig, damit auf allen Sprengern der erforderliche Druck gehalten werden kann, um die gewünschte Reichweite beim Sprengen zu gewährleisten. Als nächstes gehen wir dann auf die bei uns verwendeten Pumpen ein.

Bei uns verwendete Pumpen für die Gartenbewässerung

Wir hatten das Glück, dass bei uns auf dem Grundstück bereits zwei Brunnen vorhanden waren, als wir das Haus gekauft haben. Deshalb haben wir tatsächlich auch zwei Pumpen für die Gartenbewässerung im Einsatz, was bei 1000 m² Grundstück und einer Aufteilung in Garten und Vorgarten auch nötig ist, wenn man möglichst die gesamte Fläche gleichzeitig beregnen möchte.

Wir haben einmal die Gardena 6000/6 inox*(Werbung) mit einer Fördermenge von bis zu 6000 Liter/h bei uns im Einsatz (Bild unten):

Gardena 6000/6 inox

Und am Zweiten Brunnen haben wir die Gardena 5000/5 smart*(Werbung) (Bild unten links) inkl. dem Gardena Gateway (Bild unten rechts) in Betrieb.

Gardena 5000/5 smart (links) und das Gardena Gateway (rechts)

Für diese Pumpe inkl. Gateway haben wir uns entschieden, weil sie sich komfortabel per App (Gardena smartsystem) bedienen lässt. Hier kann man neben dem Ein- und Ausschalten der Pumpe auch Informationen wie das aktuelle Wetter und die aktuelle Förderleistung der Pumpe sehen oder Zeitpläne für eine automatisierte Bewässerung hinterlegen. Man kann den Betriebsmodus der Pumpe dann entweder zeitplangesteuert oder automatisch (druckgesteuert) hinterlegen (bei Unterschreitung eines selbst ausgewählten Einschaltdrucks soll die Pumpe wieder anfangen zu pumpen). Für einen kleinen Einblick hier mal zwei Screenshots aus unserer App:

Screenshot der Gardena smartsystems App

Mit dem Gardena Gateway und der Gardena smartsystem App hat man später natürlich auch die Möglichkeit sein Bewässerungssystem mit weiteren smarten Komponenten wie den smart Water Control Ventilen*(Werbung), der smart Irrigation Control*(Werbung) oder den smarten Bodensensoren*(Werbung) zu erweitern. Wir gehen später noch etwas mehr auf die Möglichkeiten der Bewässerungssteuerung ein. Außerdem kann man über das Gardena Gateway auch ggf. vorhandene Gardena oder Husqvarna Mähroboter mit der Gardena App koppeln, so dass man die Gartenbewässerungs- und Mähzeiten über eine App steuern kann. Für uns war das also so oder so eine nette Anschaffung, da wir wie oben bereits erwähnt einen Husqvarna Mähroboter besitzen. Nun kommen wir aber erstmal zum Aufbau bzw. der Installation des Bewässerungssystems in unserem Garten.

Aufbau und Installation des Gardena Bewässerungssystems in unserem Garten

Anfangs sei erwähnt, dass das „Handbuch Bewässerungstechnik“, welches auf der folgenden Gardena Seite unter dem Punkt „Gardena Praxishandbuch“ heruntergeladen werden kann, eine super Hilfe ist. Hier kann man alle erdenklichen unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten nachschauen und auch sonst viele Informationen und Tipps nachlesen. Hier der Link zum Handbuch Bewässerungstechnik https://www.gardena.com/de/service/beratung/service-bewasserungsplanung/ .

Vor dem Aufbauen heißt es aber erstmal einkaufen! Als wir das Bewässerungssystem im Gardena Gartenplaner bzw. dem Sprinklerplaner fertig geplant hatten, haben wir uns über den Button „Planungsskizze mit Einkaufsliste – PDF herunterladen“ eine Einkaufsliste erstellen lassen. Wir sind die Einkaufsliste dann nochmal durchgegangen und haben alles mit unserer Planung verglichen, damit nichts vergessen wird. Dann konnten endlich alle Teile bestellt werden. Hier ein Bild von unseren ausgepackten Teilen für das Bewässerungssystem. Im Bild unten links sind die Verbindungsstücke, die Sprenger und die Anschlussdosen zu sehen und im Bild unten rechts die Verlegerohre*(Werbung).

Regner, Verbinder und Verlegerohre

Die Installation des Systems besteht aus den folgenden Arbeitsschritten, welche wir im Folgenden noch genauer beschreiben werden.

  1. Alle Teile auspacken und auslegen
  2. Verlegerohre auf die richtige Länge zuschneiden
  3. Alle Teile des Bewässerungssystems miteinander verbinden
  4. Grobe Einstellungen an den Sprengern vornehmen (Sprührichtung, Reichweite)
  5. Test des Systems auf Dichtigkeit
  6. Graben für die Verlegerohre und Löcher für die Sprenger und ggf. Wassersteckdosen ausheben
  7. Leitungen, Sprenger und Steckdosen in den Gräben und Löchern platzieren
  8. Gräben wieder verschließen

Zuerst haben wir also alle Teile ausgepackt und an den entsprechenden Stellen wo sie platziert werden sollen im Garten verteilt. Vor dem Zuschneiden der ziemlich steifen Verlegerohre haben wir diese erstmal eine Stunde im Garten in die Sonne gelegt, da sie sich dann sehr leicht in die gewünschte Form biegen lassen. Anschließend haben wir die Verlegerohre einfach zwischen die schon platzierten Sprenger gelegt, damit wir die richtige Länge kennzeichnen konnten. Das zuschneiden erledigt man am einfachsten mit dem extra dafür vorgesehenen Rohrschneider*(Werbung). Hier ein Bild von einem bereits zugeschnittenen Verlegerohr zwischen zwei Sprengern:

Erstes zugeschnittenes Verlegerohr

Nachdem alle Verlegerohre fertig zugeschnitten sind, kann man das gesamte System schon miteinander verbinden um einen Test auf Dichtigkeit vorzunehmen, bevor man es fest verbaut hat und es dann für Korrekturen zu spät ist. In unserem Fall haben wir das ausheben der Gräben für die Verlegerohre und der Löcher für die Anschlussdosen, Sprenger und Entwässerungsventile vorgezogen. Beim Ausheben der Gräben für die Verlegerohre reicht es, wenn man ca. 30 cm tiefe V-Förmige Gräben aushebt. Die Grasnarbe kann man vorsichtig abstechen und daneben legen, so dass man sie später einfach wieder einsetzen und angießen kann, so dass sie wieder anwächst. Hier mal ein paar Impressionen von unseren Buddelarbeiten für das Bewässerungssystem.

Gräben ausheben für die Verlegerohre

Vor dem Endgültigen Verlegen des gesamten Systems haben wir natürlich auch erst alle Teile einmal miteinander verbunden, Wasser angeschlossen und das System auf Dichtigkeit geprüft. Das sollte man definitiv machen, da die Teile immer mal an der einen oder anderen Stelle doch nicht fest/weit genug miteinander verbunden sein können. Derartige Leckagen würden unerkannt im Boden verbaut zu einem unnötigen Druckverlust auf dem System führen, wodurch ggf. nicht mehr die volle Reichweite beim Sprengen erreicht würde und natürlich hätte man unnötigen Wasserverlust.

Anschluss des Systems für einen Test auf Dichtigkeit

Nachdem bei uns alles dicht war, haben wir die Verlegerohre, Entwässerungsventile, Sprenger und Anschlussdosen in den Gräben positioniert. Die Entwässerungsventile müssen immer ein bisschen tiefer sein als der Rest der Leitungen und Sprenger, damit dies die tiefste Stelle ist und der Rest Wasser sich dort zum ablaufen sammeln kann. Dies ist besonders im Winter wichtig, damit die Leitungen wirklich leer sind und somit keine Frostschäden entstehen können. Beim Einbau der Anschlussdosen, den größeren Sprengern und besonders bei den Entwässerungsventilen sollte eine Schicht Drainagekies mit verbaut werden, damit überschüssiges Wasser problemlos ablaufen kann. Hier ein Bild vom Einbau inkl. Drainagekies bei uns:

Drainagekies unter Regnern und Anschlussdosen

Als dann wirklich alles verbaut und angeschlossen war, konnten wir die Gräben wieder zubuddeln und die Grasnarbe wieder anpflanzen. Das war es schon mit dem Einbau des Bewässerungssystems. Es war zwar ein bisschen Buddelarbeit (aber wirklich nicht schlimm), hat sich aber definitiv gelohnt. So braucht man keine Sprenger mehr hin und herstellen, sondern kann seinen Garten einfach drauf los bewässern. Als nächstes gehen wir etwas auf die Steuerungsmöglichkeiten eines solchen Bewässerungssystems ein.

Unser Bewässerungssystem – Welche Teile wir verbaut haben

Wir haben an jeder Wasserquelle eine Gardena Anschlussdose*(Werbung) verbaut, durch welche das Wasser dann in die Verlegerohre*(Werbung) gespeist wird. Sprenger muss man natürlich jeweils individuell an seinen Garten anpassen, aber ein paar grundsätzliche Feststellungen haben wir trotzdem gemacht, wodurch wir vielleicht ein paar Tipps für eure individuellen Planungen geben können. Für größere eckige Bereiche eignet sich in den meisten Fällen am besten der OS 140 Versenk-Viereckregner*(Werbung). Sollte dieser nicht ausreichen, weil die Fläche viel größer ist, eignet sich vermutlich eine Kombination aus mehreren Sprengern mit dem Turbinen-Versenkregner T380*(Werbung). Das kann man dann aber wie oben beschrieben alles im Sprinklersystem Planer ausprobieren, um dann die beste Lösung für sich zu finden. Für kleinere übrig gebliebene Bereiche, die mit den großen Sprengern evtl. nicht abgedeckt werden können, haben wir die Turbinen-Versenkregner T100*(Werbung) ergänzend eingesetzt. Ansonsten haben wir lediglich noch die entsprechenden Verbindungsstücke wie z. B. Gardena L-Stück*(Werbung), Gardena T-Stück*(Werbung) oder Gardena Verbinder*(Werbung) zum Verlegen und Verbinden der Verlegerohre verwendet. Hier gibt es noch viele verschiedene weitere Verbindungen und Anschlüsse. Welche genau man braucht, muss man seiner jeweiligen Planung entnehmen. Die benötigten Teile kann man auch der mit dem Sprinkler Planer erstellten Einkaufsliste entnehmen, damit man auch wirklich alles kauft was man benötigt und vor allem nichts falsches.

Steuerungsmöglichkeiten des Bewässerungssystems (smartes Bewässerungssystem)
Wie oben bereits erwähnt, hat man mit dem Gardena Gateway und der Gardena smartsystem App die Möglichkeit sein Bewässerungssystem mit weiteren smarten Komponenten wie den smart Water Control Ventilen*(Werbung) oder der smart Irrigation Control*(Werbung) zu erweitern. Damit ist eine vollkommen automatische smarte Gartenbewässerung möglich, ohne das man irgendetwas tun muss. Mit Smart Water Control kann man jeweils ein Ventil steuern, während man mit der Smart Irrigation Control bis zu sechs verschiedene Ventile steuern kann. Mit dem Gateway und der App kann man die Bewässerung nicht nur zeitgesteuert nach eigenen Zeitplänen, sondern auch vom Wetter abhängig steuern lassen. Damit setzt z. B. der Bewässerungszeitplan aus wenn es regnet, was ansonsten nur unnötig Strom und Wasser verschwenden würde. Noch besser und smarter wird die Bewässerung mit den smarten Bodensensoren*(Werbung), bei denen man die Bewässerung abhängig von der jeweils gemessenen Bodenfeuchte steuern kann. Dies kann nochmals eine Menge Strom und Wasser sparen, indem trotz Zeitplan und schönem Wetter nicht gewässert wird, wenn der Boden noch feucht genug ist. Das Gardena Smart System ist wirklich praktisch und zukunftsfähig. Wenn man schon dabei ist und sich ein Bewässerungssystem installiert, sollte man wirklich überlegen, ob man es nicht auch gleich von Anfang an smart macht, um sich die Option der vielen möglichen smarten Erweiterungen für die Zukunft offen hält (oder sie ggf. gleich mit installiert). Wer einen smarten Gardena oder Husqvarna Rasenmähroboter besitzt, sollte so oder so zu dem Gardena Gateway greifen um Überschneidungen der Bewässerung und der Mähzeiten gleich verhindern zu können.

Sollte man vorerst kein Gateway verwenden wollen, kann man das Bewässerungssystem trotzdem ein bisschen smarter machen. Dazu kauft man einfach eine WLAN-Steckdose, an welche man die Pumpe anschließt und schon kann man die Pumpe mit dem Smartphone ein und ausschalten. Mit Apps wie Alexa ist es auch möglich die Pumpe dann nach eigenen Zeitplänen ein- und ausschalten zu lassen. Das praktizieren wir bei unserer zweiten, nicht smarten Gardena Pumpe genauso und es funktioniert prima. Die oben beschriebenen richtig smarten Lösungen sind natürlich wesentlich komfortabler, da man die Steuerung auch automatisiert an Bedingungen wie Bodenfeuchte, Wetter oder Rasenmähzeiten knüpfen kann.

Weitere Möglichkeiten und Ergänzungen für ein Bewässerungssystem

Zusätzlich zu dem oben beschriebenen Sprinklersystem für große Flächen und Rasenflächen gibt es auch noch das Mikrodrip-System für einzelne Pflanzen, kleine Flächen oder Beete. Für diese Ergänzung reicht es aus, anstelle eines Sprengers eine Wassersteckdose zu verbauen, woran dann das Mikrodrip-System angeschlossen wird. Wir haben das Mikrodrip-System bei uns nach dem Teichbau tatsächlich auch noch nachgerüstet um die Gräser und Pflanzen an den schlecht zugänglichen Randstreifen außerhalb des Teichs zu bewässern. Der eine Regner hätte sonst hinter dem Teich in einer kleinen Ecke gestanden, was völlig unsinnig gewesen wäre. Also haben wir den Regner in der hinteren Ecke durch eine Wassersteckdose ersetzt und hier das Microdrip-System angeschlossen. Für das Mikrodrip-System benötigt man ein Basisgerät, was am Schlauch an der Wassersteckdose angeschlossen wird. Hier kann man je nach zu bewässernder Pflanzenmenge/Beetgröße auswählen, ob man das Basisgerät 1000 L/Stunde*(Werbung) oder das Basisgerät 2000L/Stunde*(Werbung) verwenden möchte. Daran kann dann das 13mm Verlegerohr*(Werbung) für das Mikrodripsystem angeschlossen werden. Für die Enden benötigt man Verschlussstopfen. Wir haben für die Bewässerung unserer Pflanzen einfach jeweils eine Kleinflächendüse*(Werbung) in das Verlegerohr eingebaut. Hier gibt es aber auch viele verschiedene Düsen und/oder Tropfer. Das muss man von den jeweiligen Pflanzen und der benötigten Wassermenge abhängig machen, bzw. auch von den jeweiligen Bewässerungszeiten. Lässt man seine Pumpe sehr lange laufen, dann macht es vermutlich eher Sinn Tropfer zu verwenden, die weniger Wasser auf einmal abgeben. Der Einbau der Düsen/Tropfer geht am einfachsten mit dem Gardena Montagewerkzeug*(Werbung)(beim Werkzeug aber darauf achten, dass es in manchen Komplett-Sets bereits enthalten ist und nicht einzeln gekauft werden muss).
Möchte man also zum Rasensprengen zusätzlich seine Beete oder ggf. auch Einzelpflanzen gleich mit Bewässern lassen, dann ist das Mikrodrip-System wirklich zu empfehlen. Bei uns klappt das bisher super.

Bisher gesammelte Erfahrungen mit dem Gardena Bewässerungssystem

Auch über ein Jahr nach Installation des Bewässerungssystems in unserem Garten sind wir mehr als zufrieden. Das folgende Bild ist in der aktuellen Dürrezeit mit extremer Trockenheit über viele Wochen (August 2022 ) entstanden. Es handelt sich wirklich um ein originales unverändertes Smartphone Foto:

Grüner Rasen dank gleichmäßiger Bewässerung mit dem Bewässerungssystem

Wir sprengen nicht täglich und nicht besonders lange. Wichtig ist, dass man regelmäßig sprengt, damit eine gewisse Feuchtigkeit im Boden erhalten bleibt und es gar nicht erst zur vollständigen Austrocknung kommt (der Boden nimmt sonst auch nur noch sehr schwer Wasser auf). Wir sprengen in der Regel zwischen 3 und 5 Mal die Woche für ca. 45 Min. am sehr späten Abend (ca. 22:30 Uhr), mehr nicht. Das Sprengen am sehr späten Abend in der Dunkelheit sorgt für maximalen Erfolg, da das Wasser wirklich in den Boden einsinken kann und nicht in der Sonne und/oder Hitze verdunstet. Dadurch kann man auch mit recht wenig Wasser und kurzen Sprengzeiten maximalen Erfolg erzielen. Das Extrem mit 5 Mal pro Woche sprengen beschränkt sich aktuell aber auch nur auf die Wochen, wo an mehreren Tagen hintereinander über 30 °C bei Sonnenschein erreicht werden. Seitdem wir das Bewässerungssystem installiert haben und somit auch einfach kurz die gesamte Rasenfläche ohne Umstellen von Sprengern bewässern können, hat sich das gesamte Erscheinungsbild des Rasens geändert. Er sieht nicht nur grüner aus, sondern ist auch dichter und es wächst viel weniger Unkraut dazwischen. Dies liegt vermutlich daran, dass der Rasen an sich vitaler und kräftiger ist und sich somit auch gegen das Unkraut besser durchsetzen kann.

Grüner Rasen dank gleichmäßiger Bewässerung mit dem Bewässerungssystem

Hier zum Abschluss noch ein Smartphone Video mit einem kleinen Gartenausschnitt, wo man das Bewässerungssystem in Aktion sieht:

Automatisches Herausfahren der Regner beim Starten der Pumpen

Wir hoffen, dass dieser Beitrag Dir hilfreiche Informationen und Erfahrungen zum Gardena Bewässerungssystem liefern konnte. Solltest Du Fragen, Anregungen oder eigene Erfahrungen dazu haben, lass uns gerne einen Kommentar da.

 

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